Bad Homburger Windhundfestival 2010
Willkommen beim
51. Windhund – Festival
Bad Homburg v. d. Höhe (Im Jubiläumspark an der Landgrafenstraße)
Samstag, 28. August und Sonntag, 29. August 2010
Bild: Fliegende Ohren beim Start sind das Markenzeichen der Afghanischen Windhunde (© Kur- und Verkehrsverein)
51 Jahre Windhund – Festival in Bad Homburg
Was mit einem Werberennen am 4. September 1960 begann, ist heute Tradition.
Am Wochenende 28. / 29. August treffen sich Windhundfreunde aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland zum traditionellen Windhund – Festival in Bad Homburg. Treffpunkt ist wieder der Jubiläumspark an der Landgrafenstraße.
Windhundausstellung (Zuchtschau) und Windhundrennen dienen der Erhaltung dieser exotischen Rassen und ihrer artgerechten Haltung. Die Veranstaltung gibt den Besuchern Gelegenheit die verschiedenen Windhundrassen einmal aus nächster Nähe und bei der Jagd nach dem falschen Hasen beobachten zu können.
Veranstalter des Windhund – Festivals sind der Kur- und Verkehrsverein e. V. Bad Homburg v. d. Höhe in Zusammenarbeit mit dem Club für Windhundrennen Frankfurt am Main e. V. (CWF), der Landesgruppe Hessen - Thüringen im Deutschen Windhundzucht- und Rennverband (DWZRV), der Kur und Kongress GmbH sowie der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.
Der attraktive Veranstaltungsort, das besondere Ambiente des Jubiläumsparks in Bad Homburg und das interessante, abwechslungsreiche Rahmenprogramm sichern eine rege Teilnahme und großes Zuschauerinteresse.
Als Gäste erwarten wir die Laternenkönigin und Honoratioren der Stadt Bad Homburg vor der Höhe.
Die Vielfalt der Windhundrassen gleicht einer Reise um die Welt.
Fast alle vom DWZRV betreute Hunderassen sind auf diesem Festival vertreten:
So der Afghanische Windhund, der Saluki aus Persien, aus Nordafrika der Sloughi, der aus der Region Mali stammende Azawakh, der russische Windhund der Barsoi, die aus England kommenden Rassen Greyhound und Whippet, der spanische Galgo Espanol, der schottische Deerhound, der größte Hund der Welt - der Irische Wolfshund, der ungarische Magyar Agar, das Italienische Windspiel, aus Polen der Chart Polski, der auf der Insel Malta beheimatete Pharaoh Hound sowie die mediterranen Rassen Podenco Ibicenco, Podengo Canario, Podengo Portugues und Cirneco dell`Etna.
Windhunde – sicherlich die ältesten Hunderassen der Welt haben sich in den verschiedenen Teilen der Erde unterschiedlich entwickelt und den dortigen Bedürfnissen angepaßt. Doch alle sind mutige und erfolgreiche Jäger. Früher als gehüteter Besitz des englischen Adels, als alleiniges Vorrecht der russischen Aristokratie oder im Gefolge orientalischer Fürsten und Reiterjäger haben die Windhunde auch heute in ihren Familien ihre Sonderstellung beibehalten.
Der Windhund ist kein Zwingerhund. Er braucht den Familienanschluß und ist sehr kinderlieb, ein richtiger Familienhund. Liegt gerne etwas erhöht, also auf dem Sofa oder Sessel, um immer alles im Blick zu haben. Ausreichend Bewegung verschafft sich der Windhund bei einem der Windhundrennvereine in seiner Nähe. Die Windhundrennbahn ersetzt natürlich kein „Gassi gehen“.
Programm
Windhund – Zuchtschau (Ausstellung) - Eintritt frei ! -
Samstag, 28. August 2009, ab 10.00 Uhr
Die Windhunde stellen sich im Schönheitswettbewerb, der Zuchtschau, den strengen internationalen Richtern. Gemessen am Idealbild der jeweiligen Rasse, dem Standart, werden u.a. Körperbau, Gangwerk und Pflegezustand begutachtet und bewertet. Höhepunkt am Nachmittag ist die Ermittlung des „Best in Show“; die Wahl des schönsten Hundes der Ausstellung.
Die Zuschauer können hier die edlen Tiere aus nächster Nähe kennen lernen und miterleben, mit wie viel Liebe, Mühe und auch Ehrgeiz die Besitzer ihre Hunde vorbereiten, um diese dann den Richtern und dem Publikum im Ausstellungsring zu präsentieren.
Windhundrennen um den Bad Homburger Silberpokal - Eintritt 3,00 € -
Sonntag, 29. August 2010
Rennbeginn 10.00 Uhr, Finalläufe ab 14.00 Uhr
Schnell wie der Wind – die Jagd nach dem falschen Hasen
Am Sonntag, dem Renntag, sind die schnellsten Beine gefragt.
Getrennt nach Rasse, Geschlecht und Leistungsklasse werden die Läufe vom Rennleiter zusammengestellt. Die Renndistanz beträgt je nach Rasse und Alter bis zu 480 Meter.
Zwischen 3 und 6 Hunden pro Lauf sind möglich. Ist der Lauf aufgerufen, versammeln sich die ungeduldig wartenden vierbeinigen Sportler mit aufgelegter Renndecke und Maulkorb auf dem Startplatz.
Die Renndecken, jede in anderer Farbe und Muster sind mit einer Startnummer versehen. So können die Hunde auch in der Entfernung gut unterschieden werden.
Vor Rennbeginn werden die Startpositionen ausgelost. Jetzt gibt der Rennleiter das Zeichen zum Start. Voller Anspannung lauern die Tiere in ihren Startboxen. Die Hasenzugmaschine setzt sich in Bewegung und der Startkasten wird geöffnet.
Die schnellen Flitzer sind jetzt nicht mehr zu bremsen. Sie jagen, ihrem angeborenen Jagdtrieb folgend der in kurzem Abstand gezogenen Beuteattrappe, dem falschen Hasen, hinterher.
Mit über 60 Stundenkilometern jagen die schnellsten Rassen über die Piste. Bahnbeobachter überwachen das sportliche Verhalten der vierbeinigen Sportler. Regelwidriges Drängeln und Rempeln, das Verlassen der Rennbahn oder das Laufen in die verkehrte Richtung führen zum Ausschluss vom weiteren Rennen.
Spannende Überholmanöver halten die Zuschauer in Atem.
Am Ziel angekommen wird der falsche Hase abgeworfen und ist jetzt die Belohnung für die erbrachte Rennleistung. Gut, dass jeder jetzt einen Maulkorb an hat. Denn jetzt beginnt die Rangelei um die Beute.
Je nach Anzahl der teilnehmenden Hunde arbeiten sich die jeweils schnellsten in Vor- und Zwischenläufen bis in das Finale vor. Pokale, Urkunden und Ehrenpreise sind der Lohn für die erbrachte Rennleistung.
Die Veranstaltung wird von einem Tierarzt überwacht und betreut.
Das Rennen kann besonders gut von der eigens aufgebauten Zuschauertribüne aus beobachtet werden.
Wer tags zuvor nicht nur schön, sondern heute auch besonders schnell ist erhält den begehrten Kombinationspreis für Schönheit und Rennleistung.
Rahmenprogramm
Vor den Finalläufen, die gegen 14.00 Uhr beginnen finden tolle Programmpunkte und Aufführungen statt. Beginnend mit der Agility-Gruppe des SV Oberstedten, deren Hunde in Windeseile aber voller Konzentration über einen Hindernisparcours geschickt werden.
Besonders interessant ist der anschließende Windhund-Corso. Hierbei sind die Hundeführer in die Tracht des jeweiligen Herkunfslandes der Hunde gekleidet und ein Moderator weiß Lehrreiches zu berichten.
An beiden Tagen geben Informationsstände Auskunft zum Ausstellungs- und Renngeschehen.
Ob für Waldi eine neue Leine oder Caesar einen Fressnapfständer - Verkaufsstände „Rund um den Hund“ lassen keinen Wunsch offen.
Ebenso ist für kulinarische Überraschungen für Mensch und Tier gesorgt.
Ein tierischer Spaß für die ganze Familie.
Auskünfte zur Veranstaltung und dem Windhundsport erhalten Sie unter
Email: windhundrennverein_frankfurt@web.de oder Telefon 06434 9090441.
Informationen zum Verein und Verband erhalten Sie von der Geschäftsstelle
des Club für Windhundrennen Frankfurt am Main unter Tel.: 06131 41900
www.cwfrankfurt.de
Verantwortlich für den Inhalt: Klaus Klober, CWF
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